Kommentare

Grasmilben behandeln: Was hilft Ihrem Hund?


Mit Beginn des Sommers haben auch Grasmilben wieder Hochsaison. Ob Sie Ihren Hund behandeln müssen, hängt von den Symptomen ab, die er aufweist. Beim Befall mit Grasmilben lindert ein Spezialshampoo den Juckreiz beim Hund - Bild: Shutterstock / dezi

Wenn Ihr Vierbeiner unter den Milben leidet, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Sie ihn auch behandeln müssen. Denn die kleinen Spinnentiere sind zwar lästig, aber üblicherweise ungefährlich. Sind Sie sicher, dass Ihr Vierbeiner von den Parasiten heimgesucht wurde, sollten Sie die betroffenen Hautstellen zunächst genau unter die Lupe nehmen. Bei genauerem Hinschauen, erkennen Sie kleine orange-gelbe Punkte auf der Hundehaut.

Behandlung von Grasmilben: Juckreiz lindern

Grasmilben verursachen einen teilweise heftigen Juckreiz, der durch das Kratzen des Hundes zusätzlich verstärkt wird. Da die Milben ansonsten aber keine schädigende Wirkung auf den Hund haben, genügt es normalerweise, die Symptome zu behandeln. Um den Juckreiz zu lindern, können Sie Ihren vierbeinigen Freund mit einem antiparasitären Shampoo waschen. Auch sind spezielle chemische und homöopathische Mittel erhältlich, die die Spinnentiere abtöten sollen. Manchmal hilft es auch schon, wenn Sie Ihren Vierbeiner nach dem Toben im Gras Zuhause an Bauch, Brust, Beinen und Hundepfoten mit lauwarmem Wasser abwaschen und die Larven so wegspülen.

Es gibt bestimmte Stellen, die die Larven der Grasmilbe, die das Jucken hervorrufen, bevorzugen. Dazu gehören vor allem die Körperpartien, die mit dem Boden beziehungsweise dem Gras in Kontakt kommen: Pfoten, Kopf, Beine, Bauch und Brust. Bei Katzen sind die Schwanzspitze sowie das Innere der Ohrmuscheln beliebte Plätze der Plagegeister. Generell mögen die Milben Stellen mit besonders dünner Haut am liebsten.

Grasmilben beim Hund: So erkennen Sie die Plagegeister

Vor allem im Sommer und Herbst haben viele Hunde mit Grasmilben zu kämpfen. Doch wie lassen sich…

Wenn Ihr Hund unter Milben leidet, sollten Sie unbedingt sämtliche Decken waschen und Liegeplätze Ihres Vierbeiners gründlich reinigen, wie bei dem Befall mit anderen Parasiten - etwa Zecken oder Flöhen - auch. So verhindern Sie, dass sich die Plagegeister weitervermehren und Ihren Liebling noch mehr quälen.

Entzündungen behandeln

Bemerken Sie jedoch, dass sich die Hautstellen um die Einstichstellen herum entzünden, ist es meist notwendig, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Entzündungslindernde Salben können dann eine gute Ergänzung zu den säubernden Bädern sein. Sind Sie unsicher, ob wirklich Grasmilben für die Beschwerden Ihres Hundes verantwortlich sind, sollten Sie auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen, anstatt auf eigene Faust mit der Behandlung zu beginnen.


Video: Grasmilben behandeln: Was hilft Ihrem Hund? (Juni 2021).