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Mit der Katze umziehen: Tipps gegen Stress für den Stubentiger


Da Katzen ihrem Wohnort sehr verbunden sind, mag kein Stubentiger gerne umziehen. Behutsamkeit ist daher das A und O, wenn für Herrchen und Haustier ein Wohnortswechsel ansteht. Wie Sie am besten vorgehen, damit Ihre Katze so wenig Stress wie möglich erleidet, lesen Sie hier. Mit der Katze umziehen: Tipps gegen Stress für den Stubentiger - Foto: Shutterstock / Werner Gillmer

Wenn Sie mit Ihrer Katze umziehen, ist Stress für diese vorprogrammiert. Eine Möglichkeit: Die Katzenpension. Für die Umzugstage kann Ihre Miez dort unterkommen. Wenn Sie Ihre Katze dabei haben möchten, sollten Sie es ihr so angenehm wie möglich machen:

Umziehen mit der Katze: Die Vorbereitungen

Zuerst sollten Sie natürlich mit dem neuen Vermieter klären, ob er mit der Haltung von Katzen einverstanden ist. Ebenso können Sie sich bereits im Vorwege über Tierärzte in der neuen Wohnortumgebung informieren. Wenn mit dem Umzug auch eine längere Autofahrt verbunden ist, sollten Sie eine Transportbox für die Katze anschaffen und Ihren Liebling Schritt für Schritt daran gewöhnen.

Sind diese Dinge geklärt, kann es mit den Vorbereitungen im alten Zuhause losgehen. Schaffen Sie Ihrem Stubentiger am besten einen Rückzugsort, zum Beispiel ein bereits leer geräumtes Zimmer, in das Sie alle gewohnten Dinge der Katze stellen. Natürlich wird Ihr Tier merken, dass eine Veränderung ansteht und dass alles um sie herum hektischer wird. Versuchen Sie dennoch, der Katze so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu schenken. Räumen Sie auch Zeit für Streicheleinheiten in ruhiger Umgebung ein.

Wenn die Katze nach dem Umzug nicht mehr stubenrein ist

Ein Umzug ist für Katzen so stressig, dass einige von ihnen danach plötzlich nicht mehr stubenrein…

Mit Katze umziehen: Der Tag des Umzugs

Katzen mögen die Hektik des Umzugs nicht. Lassen Sie sie daher im zuvor eingerichteten Katzenzimmer, während Sie und Ihre Helfer den Rest der Wohnung leer räumen. Das Katzenzimmer sollte dann zuletzt dran kommen. Bereiten Sie im neuen Zuhause am besten alles für Ihre Samtpfote vor, damit sie sich langsam und stressfrei an die neue Umgebung gewöhnen kann. Alte und bekannte Möbelstücke erleichtern diesen Prozess natürlich. Schenken Sie Ihrer Katze auch jetzt wieder viel Aufmerksamkeit. Freigang nach dem Umzug sollte erst nach einer Eingewöhnungszeit von ein bis zwei Wochen erfolgen.

Im neuen Zuhause: Umzugstipps

Im neuen Zuhause bringen Sie Ihre Miez am besten auch wieder in ein separates Katzenzimmer, in dem sich am besten bereits ein paar bekannte Möbelstücke, der Kratzbaum und Katzenspielzeug befinden. Räumen Sie zunächst alle anderen Räume ein, um Ihre Katze nicht mit Umzugskartons und Hin- und Hergelaufe zu stressen. Je nach Katzencharakter können Sie entscheiden, ob Ihre Samtpfote lange im Separee (ängstliche Katze) bleibt, oder schon nach kurzer Zeit alles in der neuen Umgebung erkunden kann (neugierige Katze). Sorgen Sie dafür, dass Ihre Fellnase nicht mit gefährlichen Gegenständen wie etwa Nägel oder Stoffen wie Farbe oder Lack in Kontakt kommt - während eines Umzugs liegt meist viel herum, was für Tiere gefährlich werden könnte.